Über Uns

Was ist Skateistan?

SKATEISTAN
IST EINE NON-PROFIT
ORGANISATION DIE
SKATEBOARDEN ALS
MITTEL ZUR SELBSTHILFE
VERWENDET.

Fast 40% unserer Schüler sind weiblich. Wir arbeiten mit Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 18 Jahren. Über 50% unserer SchülerInnen arbeiten auf der Straße.

Warum Skateboarden?
Sobald Kinder angefangen haben zu skaten, kann ihnen noch viel mehr vermittelt werden: Bildung, Gemeinschaft, Führungsqualitäten.

Was nun?

UNSER NEWSLETTER

 

Skateistan begann 2007 als Basisprojekt im Bereich 'Sport für Entwicklung' auf den Straßen Kabuls und hat sich im Laufe der Jahre zu einer preisgekrönten, internationalen NGO (Nichtregierungsorganisation) mit Projekten in Afghanistan und Kambodscha entwickelt. Skateistan ist die erste internationale Entwicklungsinitiative, die Skateboarding mit Bildungsprogrammen kombiniert. Skateistan ist politisch unabhängig und unterstützt die Inklusion jeglicher Ethnien, Religionen und sozialen Herkunft.

Skateistan strebt stets danach, ein qualitativ hochwertiges und innovativ soziales Projekt zu sein.

  • Wir arbeiten mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 18 Jahren
  • Mehr als 50% unserer Schüler/innen sind auf der Straße arbeitende Kinder
  • Fast 40% unserer Schüler sind Mädchen

UNSER LEITBILD

Wir benutzen Skateboarding als Instrument zur Stärkung der Jugend und um neue Möglichkeiten sowie das Potential für Veränderung zu schaffen.

VISION

Eine nachhaltige Organisation zu entwickeln, die lokal und global dafür anerkannt wird, das Leben von hunderten Jugendlichen durch Skateboarding und hochwertige Bildungsprogramme zu verändern. So werden Führungskompetenzen geschaffen, die die Welt verändern.

WERTE

Qualität.  SelbstbestimmungKreativität. Vertrauen.  RespektGleichheit

WAS WIR TUN:

  • den Zugang zu Bildung eröffnen
  • besonderen Fokus auf Mädchen und arbeitende Kinder legen
  • Möglichkeiten zum Ausbau von Führungskompetenzen bieten
  • Freundschaften, Vertrauen und Sozialkapital aufbauen

SKATEBOARDING IN AFGHANISTAN?

Absolut. Gleich als der australische Skater Oliver Percovich in 2007 mit seinem Board zum ersten Mal in Kabul den Boden berührte, wurde er von eifrigen Kindern aller Altersgruppen umgeben, die alle lernen wollten, wie man skatet. Mit nur drei Boards, die „Ollie“ und seine damalige Partnerin/Entwicklungshelferin mitgebracht hatten, begann er sich der Gründung einer kleinen Skateschule in Afghanistan zu widmen.

Eine Gruppe afghanischer Freunde im Alter von 18 bis 22 Jahren, die alle Skateboarding-Naturtalente waren, teilten sich die drei von Ollie mitgebrachten Boards und machten schnell Fortschritte in ihrem neuen Lieblingssport – und so kam Skateboarding nach Afghanistan! Der Erfolg mit den ersten Schülern veranlasste Ollie in größeren Dimensionen zu denken; er brachte mehr Boards zurück nach Kabul und errichtete dort eine Indoor-Skatehalle. Dadurch war man nun in der Lage noch mehr Jugendliche zu erreichen und auch älteren Mädchen die Möglichkeit zu geben, in einer privaten Einrichtung weiter zu skaten.

Am 29. Oktober 2009 beendete Skateistan erfolgreich den Bau des Skateparks mit Bildungseinrichtung auf einer Fläche von 5428 m², das vom afghanischen Nationalen Olympischen Komitee zur Verfügung gestellt wurde. Die Rampen der Skatehalle wurden freundlicherweise von IOU Ramps gebaut.

Skateistan ist als Afghanistans erste Skateschule hervorgegangen und hat es sich zur Aufgabe gemacht Jungen und Mädchen gleichermaßen zu unterrichten. Die gemeinnützige Wohltätigkeitsorganisation hat die beiden größten Indoor-Skateanlagen Afghanistans errichtet und beherbergt zudem die größte weibliche Sportorganisation an Skateboarderinnen. Skateistan ist davon überzeugt, dass durch das Zusammenkommen von Jugendlichen, um zu skaten, Verbindungen untereinander geschaffen werden, die soziale Grenzen überwinden. Darüber hinaus werden die Jugendlichen in kreativen Bildungsklassen dazu ermutigt Veränderungen bei Themen auf den Weg zu bringen, die ihnen wichtig sind. 

JENSEITS VON SKATEBOARDING

Skateboarding ist schlicht „das Mittel“ um mit schwer erreichbaren Jugendlichen (im Alter von 5 bis 18) in Kontakt zu kommen. Mit Hilfe von Skateboarding arbeitet Skateistans Entwicklungshilfeprogramm mit einer wachsenden Zahl an marginalisierten Jugendlichen zusammen und bietet ihnen neue Möglichkeiten in Hinblick auf interkulturelle Interaktion, Bildung und dem Erlernen von Führungskompetenzen. Skateistan hat seine Aktivitäten erweitert und ist nunmehr in der Lage Skateboard-Hilfsprojekte für kambodschanische Jugendliche zu unterstützen sowie ein sich in der Entwicklung befindendes Projekt in Pakistan und ein hochmodernes Lern- und Skateboardcenter in Mazar-e-Sharif, Nordafghanistan, zu fördern.

In Kabul kommen Skateistans Schüler/innen aus allen unterschiedlichen afghanischen ethnischen und sozialen Schichten, wovon 40% Mädchen sind, hunderte auf der Straße arbeitende Kinder oder Jugendliche mit Behinderungen. Im Skatepark und in den Klassenräumen entwickeln sie Fähigkeiten im Skateboarding, ziviler Verantwortung, multimedialem Arbeiten, bildender Kunst und Führungskompetenzen. Darüber hinaus lernen sie neues über Themen wie Gesundheit und Hygiene, Kultur und Traditionen, natürliche Ressourcen und Friedensstiftung. Die Schüler/innen entscheiden eigenverantwortlich, was sie lernen möchten – Skateistan stellt ihnen dafür einen sicheren Ort zur Verfügung, der ihnen die Möglichkeiten bietet Fähigkeiten zu erlernen, die sie als wichtig erachten.

Seit Skateistan 2007 gegründet wurde, haben wir gelernt, dass Jugendliche, jeglicher ethnischer und sozialer Herkunft sowie jeden Geschlechts, Skateboarding lieben. Skateistan bringt Kinder und Jugendliche zusammen und stattet sie mit allem aus, was sie brauchen, um ihre Gemeinschaft an soziale Veränderung und Entwicklung heranzuführen.

DERZEITIGE PROJEKTE

  • Skateistan Kabul (2007 bis heute)
  • Skateistan Pakistan (ausschließlich Street sessions, August 2010 bis heute)
  • Skateistan Cambodia (2 Einrichtungen, März 2011 bis heute)
  • Skateistan Mazar-e-Sharif (Eröffnet im Mai 2013)
     

GRÜNDUNGSMITGLIEDER

Oliver Percovich
Gründer & Geschäftsführer
2007 - heute

Oliver Percovich kam im Februar 2007 mit seinen Skateboards nach Kabul. Seit Anfang 2008 hat er rund um die Uhr in Afghanistan gearbeitet, um die Afghanische NGO Skateistan und verwandte organisatorische Einheiten und Projekte weltweit zu gründen. Oliver hat die internationale Vision geschaffen und verwaltet die Beziehungen zu den Hauptspendern, das weltweite Management der Projekte und Strategien, repräsentiert Skateistan in regelmäßigen medialen Auftritten, Präsentationen und Konferenzen.

Oliver ist größtenteils in Kabul und kann unter oliver@skateistan.org oder +93 796 571 356 erreicht werden
Max Henninger
Ehemaliger stellvertretender Geschäftsführer
März 2008 - März 2012

Max Henning hat anfänglich als Freiwilliger bei Skateistan gearbeitet und war seit Anbeginn des Projekts für Media Relations und Administration zuständig. Im Januar 2009 übernahm er die Position als Media & Communications Director und verbrachte die darauf folgenden zwei Jahre mit Oliver und Shams in Afghanistan und wurde schließlich stellvertretender Geschäftsführer. Seither hat sich Max vom Projekt zurückgezogen, um mehr Zeit mit seiner Familie in Süddeutschland zu verbringen. Seine Fähigkeiten und langjähriges Engagement waren maßgeblich für die weltweite Anerkennung und den Erfolg von Skateistan.
Shams Razi
Ehemaliger Afghanischer Country Manager
März 2007 - Oktober 2011

Shams Razi war einer der ersten Skater in Afghanistan und unter den Jugendlichen, die erstmals mit Oliver skateten. Shams war jahrelang als Freiwilliger beteiligt und kam Mitte 2008 in Vollzeit als Angestellter zu Skateistan. Er arbeitete sich hoch vom Handwerker und Übersetzer zum ersten Afghanistan Country Manager. Ende 2011 bekam Shams sein lang ersehntes Visum für Australien und studiert seither dort Computer Science. Shams war in guten und in schweren Zeiten bei Skateistan und seine Skills in Verhandlung, Konfliktlösung und Logistik waren für Skateistan eine enorme Unterstützung.
Sharna Nolan
Ehemaliger Project Officer
Januar 2008 - März 2010 (Freiwillige in Teilzeit)

Sharna Nolan war zu verschiedenen Zeiten zwischen 2008 und 2010 bei Skateistan tätig und nahm 2007 an einigen anfänglichen Skate-Sessions in Kabul teil, wo sie zu dieser Zeit arbeitete. Sie bot regelmäßig ihre freiwillige Hilfe an von zu Hause aus in Australien, indem sie Proposals schrieb, Öffentlichkeitsarbeit betrieb und vor Ort für ca. drei Monate half. Sharna kam auch zwei Mal nach Afghanistan für zwei Wochen um bei den Dreharbeiten für die Dokumentationen "Four Wheels and a Board in Kabul" und noch einmal für "To Live and Skate Kabul" teilzunehmen. Seit März 2010 ist sie nicht mehr bei Skateistan tätig.